82296 Schöngeising

Schöngeising ist der Hauptort der gleichnamigen Gemeinde. In der Gemeinde gibt es diese Orte:

Jexhof
Schöngeising
Zellhof


Geschichtliche Eckdaten

Wasserkraftwerk von 1892 in Schöngeising
Wasserkraftwerk von Oskar von Miller von 1892
Ortsname:Ort derer, die zur Person mit Namen Giso gehören
Ersterwähnung:763 (Abschrift 824 bis 848): “in kinsingas”[TR Freising
Webseite:https://www.schoengeising.de
Gemeindearchivar:kommissarisch: Sabine Albrecht von der Gemeindeverwaltung.
(In dem sehr kleinen Archivraum im Scherrerhaus gibt es kaum Dokumente. Wohl auch nichts älter als 19. Jahrhundert.)
Heimatbücher:Pfarrer Johann Paul Nett: Chronik, 1904 (?)
Rudolf Krallinger: Kleine Chronik von Schöngeising; Verlag Gemeinde Schöngeising, 1956
Rudolf Pettinger: Schöngeising. Vom römischen Statio ad Ambrae bis zur Gegenwart. Chronik eines Dorfes zu seiner Natur, Geschichte und Kultur. Verlag: Bruckmann, München, 1912
[Genealogie Kiening]
Heimatkundliche Vereine:keine
Museen:Im Weiler Jexhof: Heimatmuseum.
Archäologische Funde:Da in Schöngeising die Römerstraße Salzburg-Augsburg die Amper überquerte und die Römer hier (und oben bei Holzhausen) eine Straßenstation mit Vicus unterhielten, kann in Schöngeising eine durchgehende Besiedlung über 2000 Jahre nachgewiesen werden. Wie fast alle Orte im Landkreis war Schöngeising vermutlich schon zu keltischer Zeit bewohnt.
Karten:[BayernAtlas]
[Kulturlandschaftselemente]
Amperland:Schäfer, Hans: Die Kirchenkrippe von Schöngeising; Amperland, 1966, S. 001-002 Böhne, Clemens: Der Zellhof bei Schöngeising; Amperland, 1972, S. 245-250, 294 Böhne, Clemens: 4000 Jahre Schöngeising; Amperland, 1977, S. 254-257 Böhne, Clemens: Orlando di Lasso in Schöngeising; Amperland, 1978, S. 327-329 Weller, Michaela: Zur Frühgeschichte von Schöngeising; Amperland, 1996, S. 297-300 Drexler, Toni: Kellnerin, a Maß! Das Wirtshaus – die weltliche Mitte des Dorfes. Sonderausstellung im Bauernhofmuseum Jexhof bei Schöngeising; Amperland, 1997, S. 174-176
Ehemaliger “Unterer Wirt” in Schöngeising. War eines der letzten Zeugnisse historischer Wirtshäuser im Landkreis Fürstenfeldbruck.

Artikel zum Herunterladen:

Hausnamen Schöngeisings

Die Hausnamen/Hofnamen Schöngeisings

Weiterlesen …

Die Ersterwähnung des Ortsnamens Schöngeising

Schöngeising ist nach einem Herrn Giso benannt.

Weiterlesen …

Blogbeiträge:

Der Ortsname - Entwicklung und Bedeutung

Ortsnamenentwicklung

763 (Abschrift 824 bis 848): "in kinsingas" [TR Freising Nr. 19]

981-994: Gisinga [TR Freising Nr. 1308]

1149-1155: Gisingen [TR Tegernsee Nr. 274]
1187: "in kisingas" [Conradus Sacrista von Freising]

1306: Gisingen [Bayer. Hauptstaatsarchiv URK Fürstenfeld Nr. 78]

1347-1350: Geysing [Bayer. Hauptstaatsarchiv KL Fürstenfeld 582, fol. 3]

1625 Schengeißing ... Schengeissing [Bayer. Hauptstaatsarchiv GU Starnberg Nr. 606]

Ortsnamenbedeutung

Laut Wolf-Armin Frhr. v. Reitzenstein: Lexikon bayerischer Ortsnamen; Beck-Verlag
kommt der Ortsname vom Personennamen "Kiso" bzw. "Giso" mit dem üblichen Zugehörigkeitssuffix -ing.
Der neuzeitliche Zusatz "schoen" (für schön, rein, sauber) sollte den Ort von Kottgeisering am Ampermoor abgrenzen.

Fehlt eine Information zu diesem Ort? Dann geben Sie uns doch Bescheid!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen
Cookie Consent mit Real Cookie Banner