Selbst-Exkursion: Gilching-Biburg

In Zeiten der Seuche müssen gemeinsame Exkursionen ausfallen (obwohl das Ansteckungsrisiko im Freien vermutlich sehr gering ist). Daher sei hier eine Exkursion vorgeschlagen, die jeder für sich durchführen kann und dann die Beobachtungen melden kann. Es geht um den vermuteten Altweg Gilching-Biburg, der an dieser Stelle schon im Juni vorgestellt wurde.

Anleitung

Versuche, möglichst große Abschnitte des Weges zu Fuß abzulaufen. Sieht man Wellen im Boden? Sieht man kiesige Streifen im Wald oder im Feld? Gibt es Grenzsteine? Gibt es auffällige Wegkreuze oder Solitärbäume? Wie breit sind die Hohlwege?

Befrag auch die Anwohner und die Bauern!
Notiere alles! Mach Photos! Schick dann alle Beobachtungen an Uli!

Bitte überleg Dir dabei auch, ob und wie man diesen Altweg zum Bestandteil einer Radltour in einem Führer machen kann!

Vorgeschlagene Route

Starten kann man beim Oberen Wirt in Biburg. Entlang der roten Linie kommt man zu einem Bauernhof. Links neben dem Haus Hangstraße 9 gibt es einen Fußweg.

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Quelle: Google-Maps. Kartendaten Geo-Basis-DE/BKG (2009)

Jetzt kann man investigativ beobachten und überlegen: Wo stieß dieser Gilching-Biburg-Weg wohl auf Biburg?

  • bei [1] Weil da schon in der Uraufnahme ein Feldrain geendet hat (aber kein Weg eingezeichnet war)? Und weil von dort schräg durch das Feld auf manchen Luftbildern ein Streifen zu sehen ist (z. B. am 22.06.14 in Google-Earth)?
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  • bei [2] Weil da heute eine Kreuz steht in der Verlängerung der Schlagfeldstraße? Das dürfte aber eher neu sein….
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  • bei [3] Weil da heute so ein schöner Solitärbaum steht? (Der aber in der Uraufnahmem nicht vorkommt.)
  • bei [4] Weil der Pfad auf der Uraufnahme hier ankam? Und weil es da ein Wegkreuz gibt?
  • bei [5] Warum gibt es denn da eine Bergstraße? Weil sie zum Germannberg führte?

Wie man von dort zu Germannsberg über die Felder kommt, mußt Du herausbekommen.

In Germannsberg kommt südlich vom Hof Drexl ein Waldstück mit Hohlwegen (die man tatsächlich noch gut erkennen kann). Eine kurze Probemessung ergab eine Wegbreite von 137 cm, was für Karren gereicht hätte (also mehr als nur ein Fußweg!).

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Jetzt gilt es, irgendwie den Gilchinger Brucker-Steig-Weg zu treffen. Könnte man diesen Weg in Luftlinie immer laufen, dann käme man fast in der Schulstraße 13 beim Gasthof Widmann an, wo man seine Wanderung beenden kann.

Mit dem Bus X920 nach Fürstenfeldbruck und dem Bus 852 nach Biburg kann man in einer halben Stunde wieder zurück zum geparkten Auto in Biburg gelangen. Oder man sticht von der normalen Kreisstraße immer wieder mal mit dem Radl Richtung Altweg.

Es gibt also noch viel zu entdecken! Viel Erfolg!

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