Treffen am 06.06.19

Die Arbeitsgruppe Altwege (Christa, Gudrun, Lucien, Martin, Rudolf, Torsten, Uli) hat sich wieder getroffen am 06.06.19 im Vereinsheim Henrik-Moor-Weg 4 in Fürstenfeldbruck.

Nächste Termine

Wir planen uns wieder zu treffen am ersten Donnerstag im Monat (der kein Feiertag ist):

  • 04.07.19
  • 01.08.19
  • 05.09.19
  • 10.10.19
  • 07.11.19
  • 05.12.19

Webseite, Mails, Blog

  • Die Vereinswebseite ist endlich verfügbar: https://www.historischer-verein-ffb.de/
  • Auf die Vereinswebseite könnten wir mit unserem Blog umziehen. Aber dann müßten alle Altwegeforscher auch \”Redakteure\” der Vereinswebseite werden und könnten theoretisch dort auch Seiten zerschießen. Also bleibt der Altwege-Blog auf der gewohnten Seite: https://altwegeffb.home.blog/
    (Mit Werbung zwar, aber das hält sich ja auch zum Glück in Grenzen.)
  • Die Bilder auf dem Blog sind teilweise schwer zu entziffern. Uli will prüfen, ob man die höher auflösen kann.
  • Uli fordert alle auf, auch kleine Erkenntnisgewinne (Artikelexzerpt etc.) auf den Blog zu bringen. Alle sollten die Logindaten für den Blog haben. Wer sich nicht traut, der kann Uli auch einen fertigen Wordtext schicken.
  • Wenn einer etwas schreibt: Bitte möglichst mit ein paar Bildern. Ohne Bilder will niemand unseren Blog lesen. Uli weist eindringlich darauf hin, daß man dann auch die Bildrechte einholen muß. Mit einem kurzen E-Mail erhält man die aber meist.
  • Wer von Veranstaltungen zu historischen Themen rund um Fürstenfeldbruck und seine Nachbarlandkreise hört: Bitte meldet sie an altwege@baehrig.de
  • Es hat sich gezeigt, daß der Trick, wie man die E-Mail-Adressen vom Excel-Blatt in die BCC-Zeile eines Mails bekommt, nur unter Outlook funktioniert. Uli schickt das Excel-Blatt noch einmal herum – diesmal mit einem langen Textfeld, in dem bereits alle E-Mail-Adressen hintereinander weg stehen. Damit sollte es jedem gelingen E-Mails an alle zu schicken. Uli verweist darauf, daß er wegen Zeitmangels oft erst nach 2 Wochen dazu kommt eine E-Mail an alle weiterzuleiten.
  • Mit dem Thema Own-Cloud, Drop-Box etc. ist Uli noch nicht weiter.

Karten publizieren

  • Wir dürfen leider keine aktuellen Karten des Bayerischen Vermessungsamtes (Bayernatlas) auf unserem Blog oder in einem späteren Buch über unsere Ergebnisse verwenden.
    Wir dürfen keine modernen topographischen oder Lidar-Karten zeigen – außer wir kaufen sie. Da unser Landkreis 435 km2 hat, müßten wir alleine für die Digitale Ortskarte 1:10.000 satte 1.740 € zahlen, um diese Karten zeigen zu dürfen. Das steht natürlich in keinem Verhältnis. (Bei der Recherche dürfen wir den Bayernatlas mit diesen Karten aber weiter umsonst nutzen.)
    Wer einen Artikel schreibt: Hände weg von diesen Karten!
    [Nebenbei bemerkt ist das keine tolle Leistung von unserem Freistaat Bayern: Karten, die mit unseren Steuergeldern produziert werden, dürfen nicht einmal für Forschung und Lehre umsonst publiziert werden! Wir haben ja nicht vor Geld zu verdienen mit diesen Karten …]
  • Bei den alten Karten aus dem Bayernatlas müssen wir bei der Veröffentlichung bedenken:
    • Keine Zusatzinformationen, wie Menüleiste, Logo, Staatswappen, Maßstabsleiste etc. auf dem Screenshot. Also immer nur die reine Karte!
    • Als Quelle immer diesen String vermerken: „Geobasisdaten: Bayerische Vermessungsverwaltung
  • Wir dürfen Open-Streetmap (OSM) publizieren.
    https://www.openstreetmap.de/karte.html
    https://opentopomap.org/#map=15/48.14255/11.19125
  • Und wir dürfen (doch) Google-Maps publizieren:
    Lest dazu die Benutzungsbedingungen von Google durch; https://www.google.com/intl/de_de/help/terms_maps/
    • Dort steht \”Folgende Funktionen sind hierbei eingeschlossen: […] Die mit rechtmäßigen Quellenangaben versehenen Inhalte online, in Videos und Printmedien veröffentlichen\”Unter https://www.google.com/permissions/geoguidelines/ steht:
      \”Fair use is a concept […] that, generally speaking, permits you to use a copyrighted work in certain ways without obtaining a license from the copyright holder. […] Wir müssen bei jedem Kartenausschnitt den Kartenrechteinhaber nennen, der in kleiner Schrift ganz unten rechts auf jeder Karte steht.
      \”All uses of the content must provide attribution to both Google and our data providers. We require clear, visible attribution when the content is shown. You may not move the attribution to the end credits or fade it out after a few seconds.\”Wir dürfen sogar auf den Karten herumkritzeln und sie verändern (nur die Menüs von Google-Maps etc. dürfen nicht verändert werden):
      \”You may annotate our maps with additional information – like points, lines, or labels. In fact, many of our tools have built-in features that make it easy to do just that. For example, Google My Maps lets you draw lines and shapes on a Google map. We also offer a Styling Wizard that allows you to edit the colors of individual map components (for example, changing water to purple), as well as toggle visibility for each component (for example, making roads invisible). If neither of those fit your needs, you may export an image from Google Earth or Earth Studio to add custom labels or graphics using third-party software. \”Das Tool https://mapstyle.withgoogle.com/ ist hoch interessant für unsere Zwecke. Wir können damit z. B. eine schwarz-weiße Karte erstellen auf der exakt nur das sichtbar ist, daß wir für unsere Kartenaussage sehen wollen.Google May Maps ist ohnehin ein prima Werkzeug, um eigene Karten z. B. mit Routen zu speichern.
  • Uli wird einmal beim Landesamt für Denkmalpflege anrufen, ob die noch einen weiteren Kartenzugang wissen.

Besuch in Landshut

Peter Geldner vom Verein ARLAN in Landshut hat uns eingeladen zu lernen, wie er mit QGIS umgeht. Das Ergebnis der Doodle-Umfrage stand fest (10.08.19). Nun wurde der Termin wieder storniert 🙁

Heimatbücher

Noch haben wir sicher nicht alle jemals geschriebenen Heimatbücher von Landkreisgemeinden und – orten identifiziert. Bitte sucht weiter!

  • Schöngeising: Hier scheint es mittlerweile 3 Heimatbücher gegeben zu haben. Uli meint ein älteres Buch beim Unteren Wirt gesehen zu haben. Wir werden das älteste Buch schon noch auftreiben!
  • Susanne empfiehlt Frau Theresa Schnödt vom Kulturreferat (33-4) Zimmer B 208, Tel. -537 zu befragen. Sie hat womöglich eine ganze Auswahl an Heimatbüchern im Regal.
  • Einige der älteren Heimatbücher scheinen eher eine Handvoll – irgendwie reproduzierter – Seiten zu sein, die in Miniauflagen privat an Interessierte weitergegeben wurden. Die sind schwer aufzutreiben.
    Bitte frag bei Deiner Gemeinde, ob sie in die nächste Ausgabe des Gemeindeblattls einen Aufruf setzen kann, daß wir alte Heimatbücher gerne kopieren würden!

Daten strukturieren

Wir ertrinken langsam in Informationen und haben darum gerungen, wie wir die Artikel und Hinweise auf Altwege recherchierbar gestalten können. Im Vorgriff auf den sicher bald kommenden gemeinsamen Datei-Speicher haben wir uns diese Struktur überlegt:

  • Heutige politische Gemeinde (z. B. \”Maisach\”)
    • Gemarkung (das entspricht etwa einem Ort \”Malching\”; es gibt eine Liste aller Gemarkungen http://www.ldbv.bayern.de/file/zip/1790/gegemkat.zip – im Zweifel werden wir wohl einfach Orte nehmen. (Vielleicht hat Chris da eine vollständige Liste?)
      • Darunter immer diese Standardverzeichnisse:
        [fehlen noch – die hat Susanne aufgeschrieben …]

Wenn ein Artikel eine Straße durch 10 Orte beschreibt, dann wollen wir in jedem Ort/Gemarkung einen Link auf diesen Artikel platzieren. Das spart Speicherplatz. Wenn man aber zu einem Ort Informationen will, dann findet man sie so (hoffentlich).

Man sieht schon: Das wird kompliziert. Vermutlich werden wir einen Archivar benötigen. Einen Hüter über die Dateien. Hätte jemand Lust?

Exkursionen

Wir werden Exkursionen eher selten lange vorher planen und in der Projektgruppe Termine absprechen. Wer bei sich um\’s Eck einen Altweg vermutet und da mal nachschauen will, der möge bitte einfach einen Termin festlegen und in einem Mail an alle bekanntgeben. Bevorzugt am Wochenende um 14:00 Uhr.

Flurnamen

Martin hat Flurnamen gefunden beim
Verband für Orts- und Flurnamenforschung in Bayern e. V.  
Link: https://orts-flurnamen-bayern.de
Die Geschäftsstelle des Verbandes mit Archiv und Bibliothek ist derzeit nur nach vorheriger Anmeldung (089/3514281) zugänglich.
Die Postanschrift lautet:

Verband für Orts- und Flurnamenforschung in Bayern e. V.
Leonrodstraße 57, 80636 München
E-Mail: info@orts-flurnamen-bayern.de

Chris hat Zugang zum aktuellen Flurnamenregister. Ich hoffe, er wird beim Treffen mehr zu diesem Thema sagen können.

Altwege

  • Christa hat eine besondere Methode: Sie klappert die Bauern ihrer Umgebung ab und frägt sie nach alten Katasterkarten. Dabei hört sie dann noch einiges über alte Wege etc. Wir haben sie beschworen, diese Aufzeichnungen unbedingt mit uns zu teilen.
  • Christa kennt einen Hohlweg bei der Furthmühle.
  • Uli hat (vermutlich) einen Doppel-Altweg gleich hinter unserem Vereinsheim entdeckt: Die Strecke Gelbenholzen-Kloster Fürstenfeld. Dort gab es statt der heutigen sanften S-förmigen Engelsberg-Straße einen gachen Steig. Dazu kommt bald ein extra Artikel.
  • Schöngeisinger Mühlenweg: Wir sind gespannt auf Dorlis\’ und Romans Bericht über die ehemalige Mühle in Brandenberg.

Wasserwege

Die Wasserwege (wir wissen nur von der Flösserei auf der Amper) sind letztlich auch Altwege, da sie heute nicht mehr genutzt werden.

Jürgen Horbach – Flößerei und Schiffahrt im Landkreis Fürstenfeldbruck; Brucker Blätter, 2011, S. 84 ff.

beschreibt die Flößerei sehr detaillreich. Es gab zumindest im 19. Jahrhundert offenbar keine Floßlenden, außer in Olching. Somit erübrigt sich die Suche nach Altwegen zu möglichen Floßlenden.

Ein älterer Artikel

Jürgen Horbach: Die Flößerei auf Ammersee und Amper; Brucker Blätter, 2007, S. 89

ist deutlich kürzer. Soweit erkennbar gingen fast alle Informationen in dem Artikel von 2011 auf.

Militärphotos

An Militärphotos denkt man vielleicht nicht als erstes bei der Altwege-Suche. Sie sind aber teilweise nach einigen Jahren öffentlich zugänglich (z. B. auch die Bilder mit den Bombenkratern nach dem zweiten Weltkrieg). In Einzelfällen könnte man sie in Betracht ziehen als Quelle:
https://www.engadget.com/2019/05/06/the-big-picture-u2-spy-photos-archaeological-sites/?fbclid=IwAR0HEbuh9jQZoegtuRaqq2pOuEkzkboOeey3eUU8pa3hqEpxM2BVDSiWxBQ

Thorsten antworte dazu: Vor kurzem konnte ich diesen Anbieter finden aus UK.
ncap.org.uk
Die Nutzung kostet allerdings 25 Pfund im Jahr.

Für uns heißt das: Solange uns die Auflösung von ncap.org.uk reicht, können wir durch die Bilder durchschauen und Wegeverlauf von 1945 sehen.

Erinnerungsorte

Susanne sucht für ein Projekt Anekdoten über Orte, die aber noch nicht markiert sind. Sie sucht kleine Alltagsgeschichte, die in einem Ort oder einer Familie kursieren: \”Das ist da, wo ….\”. Das können schöne und lustige Erinnerungen sein oder auch schreckliche und traurige. Hört euch doch mal um und kramt in eurem Gedächtnis! Wenn euch etwas einfällt, dann meldet es Susanne!

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