Bayernatlas: Schummerungskarten nutzen

Straßen verraten sich im Gelände oft durch Vertiefungen. Die kann man auf normalen Satellitenaufnahmen aber nicht erkennen.

Das Airborne Laserscanning (auch LiDAR genannt) liefert uns detaillierte Geländebilder, bei denen der Bewuchs (weitgehend) herausgerechnet ist. Auf dem Beispielbild sehen wir neben Straßen auch Hochäcker (früher wurde der Pflug am Ende der Furche nicht umgestellt, beim Zurückfahren häufelte man auf den gleichen erhöhten Bifang-Ackerstreifen. So hatte man weniger Arbeit und sammelte die karge Humusschicht auf unserer Kiesebene wenigstens in den Streifen zwischen den Furchen. Das nennt man Hochacker. Wenn man das ein paar Jahrzehnte praktiziert, dann bilden sich deutlich erkennbare Parallelstreifen, die man heute noch in den Wäldern erkennen kann.)

Gehe wie folgt vor, um die Schummerungskarten im Bayernatlas zu nutzen:

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  1. Starte den Bayernatlas [1] (https://www.bayernatlas.de)
  2. Suche nach einem Ort [2]
  3. Wechsle das \”Thema\” zu \”Geobasisdaten\” [3]
  4. Klick dich zu \”Überlagerungen\” und kreuze dort \”Geländerelief\” an [4]
  5. Klicke unten rechts auf \”Hintergrund\” und wähle \”Topographische Karte\” oder \”Historische Karte\” oder \”Luftbild\” etc. [5]
  6. Zoome mit den Buttons [6] oder mit Strg-Mausrad nahe heran, bis das LiDAR-Bild erscheint
  7. Nun kannst Du die Geländerelief-Überlagerung wiederholt hin- und wegklicken. So erkennst Du ggf. frühere Wege (oder alte Bachläufe, Entwässerungsgräben, Schützengräben aus dem letzten Weltkrieg etc.)

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