82288 Kottgeisering

Kottgeisering ist der Gemeindename. In der Gemeinde gibt es diese Orte:

Grafrath (nicht das Grafrath der Gemeinde 82284 Grafrath!)

Kottgeisering

Reichertsried

Geschichtliche Eckdaten

Maibaumaufstellen in Kottgeisering 01.05.2012 (CC BY-SA)
Ortsname:Die Siedlung derer von Giselher
Ersterwähnung:844 ist die bisher älteste Ersterwähnung: Kysalhering
Webseite:https://www.kottgeisering.de
Gemeindearchivar:– nicht bekannt –
Heimatbücher:– nicht bekannt –
[Genealogie Kiening]
Heimatkundliche Vereine:– nicht bekannt –
Museen:keine
Archäologische Funde:Der gefundene Reihengräberfriedhof bei der Kreuzackersiedlung deutet an, daß Kottgeisering früher 1,5 km weiter amperabwärts lag.
Karten:[BayernAtlas]
[Kulturlandschaftselemente]
Amperland:– bislang keine Artikel über diesen Ort in der Zeitschrift Amperland –

Bis 1485 gehörte Kottgeisering zum Bistum Augsburg.

Artikel zum Herunterladen:

Blogbeiträge:

Der Ortsname - Entwicklung und Bedeutung

Ortsnamenentwicklung

  • venerunt ad Kysalheringas (829, TR Freising #576): Ellanrih und Engilhart erneuern Schenkung in Anhofen/Malching, Ried und "Teginsinga". Bischof Hitto hielt sich in Kottgeisering auf.
  • AD KYSALHERINGA (844, TR Freising #666): Reginbert schenkt eine halbe Kolonie zu Kottgeisering.
  • in loco qui dicitur Kisalheringa (876-880, TR Freising #942): Bischof Arnold tauscht von dem Edlen Lantperht gegen einen Hof zu Kottgeisering
  • in loco qui dicitur ad Kisalheringon (876-880, TR Freising #946): Bischof Arnold tauscht von dem Edlen Rihperht gegen einen Hof zu Kottgeisering
  • in loco nominato Kisalheringa (876 - 880, TR Freising #985): Bischof Waldo tauscht von dem Edlen Marcho gegen einen Hof zu Kottgeisering das dreifache Mass.
  • in loco nominato Kisalheringa (895 - 899, TR Freising #1009): Bischof Waldo tauscht von dem Edlen Heilbert gegen einen Hof zu Kottgeisering
  • in loco qui dicitur ad Kisalheringun (899, TR Freising #1033): Bischof Waldo tauscht von dem Alamannen Hiltini Liegenschaften zu Kottgeisering und Schöngeising
  • Geisering (1524, Sunderndorfersche Matrikel)
  • Geisering (vor 1563, Apian: Skizzen zur Großen Karte)
    Aus dem langen "i" wurde im Neuhochdeutschen ein "ei" (Diphtongierung).
  • Geisering p., temp. ad Ambram (1589, Apian: Declaratio Tabulae Bavarica)

Ortsnamenbedeutung

Das "y" in den frühen Schreibungen wurde wie ein "i" gesprochen.

Der Personenname gehört zur Gruppe der "gisal"-Namen [Förstemann: Altdeutsches Namenbuch, Spalte 647]. Vermutlich bedeutet er, wie auch "giso" so etwas wie "Pfeil" oder "schnell".

Gisilliar, Kysalhari und Kysalhard sind an anderen Stellen als Personennamen belegt (Ernst Wilhelm Förstemann: Altdeutsches Namenbuch. Nordhausen: Förstemann, 1856, Spalte 653). Ein Personenname Kisalher bzw. Gisalher liegt also nahe.

-ing ist das übliche althochdeutsche Zugehörigkeitssuffix
Das -a am Ende st der althochdeutsche Dativ-Singular (männlich) bei Wörtern mit a-Stamm. Also in etwa: Der Ort der zu denen vom Kysalher gehört.

Fehlt eine Information zu diesem Ort?
Dann geben Sie uns doch Bescheid!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen
Cookie Consent mit Real Cookie Banner