URB Scheyern – 1309-1315

URB Scheyern – 1309/10-1315

transkribiert, übersetzt von xxx

Bibliographische Angaben

Betreff

Verzeichnis der inkorporierten Kirchen von Kloster Scheyern

Originalurkunde

Laufzeit: 1309/10-1315

Signatur:

Seite: p.1, p. 58-61, p. 65-70, p. 72-73

Übersetzung: nicht online

Faksimile: nicht online

URN:

OCR / Transkription: nicht online

Edition

Titel: Michael Stephan: Die Urkunden und die ältesten Urbare des Klosters Scheyern. Beck, München, 1988.

Signatur: Bayerische Staatsbibliothek – Bavar. 300 E 2542-36,2 (Aventinus-Lesesaal)

Seite: URB 405-406, 599-606, 616-625, 630-638, 643-659

URN:

Faksimile: nicht online

URN: –

OCR / Transkription: nicht online

Weitere Edition

Siehe auch Friedrich Hector Graf Hundt: Kloster Scheyern, seine ältesten Aufzeichnungen, seine Besitzungen. Ein Beitrag zur Geschichte des Hauses Scheyern-Wittelsbach. In „Abhandlungen der historischen Classe der königlichen bayerischen Akademie der Wissenschaften“, Band 9, 1866. Seite 205 ff.

https://www.bavarikon.de/object/bav:BSB-MDZ-00000BSB10332314?p=15&cq=Nicolaus%20%E3%80%88Papa,%20I.%E3%80%89&lang=de

Transkription und Übersetzung

URB 405 – URB 406

p. 1

Das älteste eigenständige Urbar KL Scheyern 54 (CC)

(1309/10-1315)

Pfaffenhouen

Hier werden die Gerichtsabgaben und Einkünfte der Liegenschaften verzeichnet, die zum Kloster Scheyern gehören. Zuerst aus dem Amt (Amtmannamt) [85276 Pfaffenhofen an der Ilm, LK Pfaffenhofen an der Ilm]:

405 a)

Woluenhouen

[85084 Wolnhofen (Reichertshofen) LK Pfaffenhofen]: Der Hof gibt an Gerichtsabgaben (ze geriht): ein Pfund Pfennige, 6 Metzen Hafer, 1 Metze Getreide, 2 Gänse, 2 Hühner, einen Wagen, einen Pflug, eine Egge und ein Joch.

Zusätzlich (Ex novo) gibt er: 48 Metzen Hafer (gemäß dem aktuellen Marktpreis), von beiden Höfen [zusammen] 2 Metzen Getreide, 2 Pflüge mit Zubehör, 4 Gänse, 4 Hühner, 2 Eggen, 24 Pfennige und Heu.

Er zahlt [als reguläre Pacht]: 15 Metzen Roggen, 6 Metzen Hafer, 50 Pfennige, 20 Käse, 2 Gänse, 6 Hühner, 100 Eier, 20 Mahlpfennige. An neuem Wiesengeld (wisgelt) 6 Schilling.

405 b)

Reichartzhofen

Der andere Hof ebendort zahlt ebensoviel. [85084 Reichertshofen, LK Pfaffenhofen an der Ilm]: Die Äcker zahlen […]

406 a)

Hausen

[86558 Freinhausen (Hohenwart), LK Pfaffenhofen an der Ilm] an der Paar Hält an Gerichtsabgaben: 11 Schilling und ein Pfund Pfennige, 60 Metzen Hafer, 2 Metzen Weizen, 4 Metzen Gerste, ein Schwein oder 30 Pfennige, ein zweites Schwein oder 15 Pfennige, ein drittes mit Ferkeln, 2 Gänse, 2 Hühner und Heu.

Er zahlt: 10 Metzen Roggen, 2 Metzen Weizen, 1 [Metze] Gerste, 8 Metzen Hafer, ein Schwein oder 3 Schilling, einen „Halbfrisching“ (Jungschwein) oder 16 Pfennige, eine Metze Hülsenfrüchte, 30 Käse, 4 Gänse, 10 Hühner, 100 Eier, eine Metze Mohn, 10 Mahlpfennige.

406 b)

Der Obstgarten [?] ebendort, hält an Gerichtsabgaben: 1 Metze Hafer; zahlt 50 Pfennige.

406 c)

Ekprechtzhouen

Der Häusler (huͤbner) von einem gewissen Lehen in [86562 Eppertshofen (Berg im Gau), LK Neuburg-Schrobenhausen] zahlt 60 Regensburger Pfennige oder 3 Schilling Münchner Pfennige.

URB 601 – URB 606

p. 59

Einkünfte aus dem Amt

601 a)

Ehing

Der Hof zu [82279 Eching am Ammersee, LK Landsberg am Lech] hält an Gerichtsabgaben: 4 Ochsen im Wert von zwei Pfund, 8 Metzen Hafer, 1 [Metze] Dinkel, 1 [Metze] Gerste, 1 [Metze] Getreide, ein Schwein oder 30 Pfennige, ein zweites für 15 Pfennige, eine Sau mit 2 Ferkeln, 2 Gänse, 3 Hühner, einen Wagen oder 20 Pfennige, einen Pflug mit Zubehör [und] zwei Joche.

Er zahlt [als Pacht]: Die Hälfte an Getreidefrüchten (dimidium frumentum), ein Schwein im Wert von 3 Schilling, 2 „Halbfrischinge“ (Jungschweine) im Wert von 25 Pfennigen, 5 Gänse, 10 Hühner, 10 Käse, 10 Brote, eine Metze Rüben, eine Metze Hülsenfrüchte [und] 100 Eier.

601 b)

Das Schmiedlehen (Feodum fabri) ebendort zahlt 60 Pfennige.

601 c)

Ebendort die Meierin (villica): 32 Pfennige und vom Acker 10 Pfennige

601 d)

Das Lehen des „Ächteri“ [?] (Feodum Aehterii) ebendort: 36 Pfennige

601 e)

Ebendort ein Söldner/Bauer (colonus):

42 Pfennige.

601 f)

Pluͤmenscheyninn

Ebendort die Hofstatt der „Blumenscheinin“ (curtile Pluͤmenscheyninn): 38 Pfennige (IIXL steht hier für 40 minus 2)

602

Stegen

Startzen
Rukkenstain

[82286 Stegen (Inning am Ammersee), LK Starnberg]: Vom Brückenzoll (de ponte) 12 Pfennige.

Anmerkung: Heinrich, genannt Fuchs, Bürger von München, hat der Kirche 8 Tagwerk Wiesen vermacht, die unterhalb des Starzelbaches und unterhalb von [82275 Roggenstein (Emmering), LK Fürstenfeldbruck] liegen[1].

p. 60

603

Stocha

[85235 Stockach (Pfaffenhofen a. d. Glonn), LK Dachau]: Der Hof hält an Gerichtsabgaben: ein Pfund, 8 Metzen Hafer, 1 [Metze] Getreide, 2 Calvaia (Körbe/Hohlmaße) Weizen, 3 Hühner, einen Wagen, einen Pflug (Wert: 60 [Pfennige]) mit Zubehör, eine Egge [und] Joche.

Er zahlt: ein Pfund Pfennige, 12 Mahlpfennige, 30 Pfennige. Zusätzlich (Ex novo) zahlt er: 10 Schilling, 7 Pfennige; [und] (iura) (vermutlich eine fällige Gebühr).

604 a)

Hantenshouen

[85253 Oberhandenzhofen (Erdweg), LK Dachau]: Der Hof hält an Gerichtsabgaben: 2 Pfund, 14 Metzen Hafer, 1 [Metze] Getreide, 1 [Metze] Weizen, 1 [Metze] Gerste, ein Schwein im Wert von 30 Pfennigen, ein zweites im Wert von 15 Pfennigen, eine Sau mit Ferkeln, einen Wagen oder 16 Pfennige, einen Pflug oder 12 Pfennige, eine Egge, ein Joch oder 6 Pfennige.

Er zahlt: die dritte Garbe (tercium manipulum – Drittelpacht) oder eine Metze Weizen, 7 Metzen Roggen, 9 [Metzen] Gerste, 6 [Metzen] Hafer, ein Schwein oder 3 Schilling, einen „Halbfrisching“ oder 12 Pfennige, eine Metze Rüben, eine Metze Hülsenfrüchte, 10 Käse, 10 Hühner, 100 Eier, 12 Mahlpfennige.

604 b)

Ein [weiterer] Hof ebendort hält an Gerichtsabgaben: 7 Schilling, 7 Metzen Hafer, 1 [Metze] Getreide, 40 Pfennige für Schweine, 2 Calvaia [ein Getreide-Hohlmaß] Weizen, 3 Hühner, einen halben Wagen im Wert von 7 Pfennigen, einen Pflug mit Eisen im Wert von 6 Pfennigen, eine Egge und ein Joch oder 6 Pfennige.

Er zahlt: 1 Metze Weizen, 2 Metzen Roggen, 8 Metzen Hafer, eine Metze Hopfen (humuli), ein Schwein im Wert von 60 Pfennigen, 10 Käse, 10 Hühner, 100 Eier, 12 Mahlpfennige.

604 c)

Die Mühle ebendort hält an Gerichtsabgaben: 2 Metzen Hafer, 50 Pfennige für Schweine, eine Getreideschwinge (capisterium), eine Schaufel/Mulde (oscillam), zwei Stampfen/Mörser (pille), [Mühl-]Steine und Räder im Wert für ein Jahr, einen halben Wagen.

Sie zahlt: 3 Metzen Roggen, [3 Metzen] Gerste, 3 [Metzen] Hafer, ein Schwein oder ein halbes Pfund, 10 Hühner, 10 Mahlpfennige, 1 Metze Hafer, 1 Huhn und [1] Maß Wein.

605 a)

Petenbach

[85778 Amperpettenbach (Haimhausen), LK Dachau]: Der größere Hof hält an Gerichtsabgaben: 12 Schilling, 10 Metzen Hafer, 1 [Metze] Getreide, 1 [Metze] Gerste, 2 Calvaia [ein Getreide-Hohlmaß] Weizen, ein Schwein oder 30 Pfennige, ein zweites oder 15 Pfennige, eine Sau mit Ferkeln im Wert von 20 Pfennigen.

Zusätzlich erhält der Meier Sighard: 2 Pfund und 3 Schaff Hafer, ein Calvaium Gerste, 2 Gänse, 3 Hühner, einen Pflug, eine Egge.

Er zahlt: die dritte Garbe oder 11 Schilling, ein Schwein oder 3 Schilling, 20 Käse, 6 Hühner, 2 Gänse, 100 Eier, 12 Mahlpfennige.

Er zahlt zusätzlich: 5 Schaff Roggen, 1 [Schaff] Weizen, 1 Gerste, 4 Hafer, 20 Käse, 10 Hühner, 100 Eier, 2 Gänse.

605 b)

Ebendort der kleinere Hof hält von alters her an Gerichtsabgaben ebenso viel.

Zusätzlich erhält Ulrich der Wächter (Vigellator): 3 Schaff Hafer, ein Calvaium Gerste, 2 Gänse, 3 Hühner, 60 Pfennige für Schweine, einen Wagen oder 24 Pfennige, Halsen (vmtl. Halsjoche) oder ein Joch.

Er zahlt: 10 Schilling für das Getreide. Zusätzlich: 4 Schaff Roggen, ebenso viel Hafer, 1 [Schaff] Weizen, 1 Gerste.

606 a)

Lappach

[82216 Oberlappach (Maisach), LK Fürstenfeldbruck]: Die größere Hube hält an Gerichtsabgaben: ein halbes Pfund Augsburger Pfennige, einen Pflug mit Eisen, einen Wagen oder 12 Pfennige, 2 Schaff Hafer, 2 Hühner.

Sie zahlt: 5 Schilling, 6 Pfennige, 6 Mahlpfennige.

606 b)

Die kleinere Hube ebendort hält an Gerichtsabgaben: 4 Metzen Hafer;

sie zahlt: 6 Metzen Hafer, 1 [Metze] Weizen und Roggen, 10 Pfennige, 20 Käse oder 6 Schilling.

606 c)

Ebendort ein Lehen hält an Gerichtsabgaben: […]. Es zahlt 4 Schilling, 6 Mahlpfennige.

606 d)

Ebendort eine Hofstatt (area): 12 Pfennige.

URB 616 – URB 625

p. 65

616

Uauchen

[85232 Facha (Bergkirchen), LK Dachau] Der Hof hält an Gerichtsabgaben: zwei Ochsen oder 2 Pfund, 12 Metzen Hafer, 2 Metzen Gerste, 4 Calvaia Weizen, eine Metze Getreide, 5 Schweine oder 3 Schilling und 10 Pfennige, 2 Gänse, 3 Hühner, einen Wagen oder 20 Pfennige, einen Pflug, eine Egge [und] zwei Joche.

Er zahlt: die Hälfte der Ernte (dimidium frumentum) oder 14 Metzen Roggen, 2 [Metzen] Weizen, 2 Gerste, 10 Hafer, eine Metze Rüben, eine Metze Hülsenfrüchte, ein Schwein oder ein halbes Pfund, 2 „Halbfrischinge“ oder 60 Pfennige, 12 Hühner, 2 Gänse, 15 Käse, 100 Eier [und] 12 Mahlpfennige.

p. 66

617 a)

Rvmtzhausen

[85247 Rumeltshausen (Schwabhausen), LK Dachau]: Der Hof des Berchri hält an Gerichtsabgaben: ein Pfund, 10 Metzen Hafer, 1 [Metze] Getreide, 2 Calvaia Weizen, 2 [Metzen] Gerste, 3 Hühner, 1 Gans, einen Wagen oder 16 Pfennige, einen Pflug, eine Egge, ein Joch [und] Schweine oder 70 Pfennige.

Er zahlt: 12 Metzen Roggen, eine [Metze] Weizen, 1 Gerste, 10 Metzen Hafer, eine Metze Rüben, eine Metze Hülsenfrüchte, ein Schwein oder 3 Schilling, einen „Halbfrisching“ oder 12 Pfennige, 2 Gänse, 6 Hühner, 100 Eier, 12 Mahlpfennige [und] 10 Käse.

617 b)

Ebendort der Hof bei der Kirche: Hält in allen Belangen an Gerichtsabgaben ebenso viel und zahlt in allen Belangen ebenso viel.

617 c)

Ebendort der größere Hof: Hält an Gerichtsabgaben ebenso viel.

Er zahlt: 14 Metzen Roggen, 2 Metzen Weizen, 2 Metzen Gerste, 10 Metzen Hafer, eine Metze Rüben, eine Metze Hülsenfrüchte, ein Schwein oder 3 Schilling, einen „Halbfrisching“ oder 12 Pfennige, 2 Gänse, 10 Hühner, 10 Käse, 100 Eier [und] 12 Mahlpfennige.

617 d)

Ebendort ein Lehen: Zahlt dem Mesner (custodi) 75 Pfennige.

617 e)

Ebenso das Lehen des Schiltnagel in Stetten: Zahlt 24 Pfennige. Dasselbe Gut wurde durch kleine Grundstücke erweitert, die nach dem Tod Heinrichs heimfielen; die Witwe zahlt dafür 60 Pfennige.

618

Riedhof

[???][2]

619

Walthershouen

[82281 Waltershofen (Egenhofen), LK Fürstenfeldbruck] hält an Gerichtsabgaben: ein Münchener Schaff [Getreide] und Heu.

Zahlt ein halbes Pfund [und] 5 Mahlpfennige.

Zusätzlich zahlt er 5 Schilling Pfennige.

620

Lvdweigsried

[Ludwigsried][3] Hält an Gerichtsabgaben: ein halbes Pfund, eine halbe Metze Weizen, einen Wagen oder 12 Pfennige, einen Pflug mit allem Zubehör, ein Joch mit zwei Lederriemen (loris), 6 Metzen Hafer, eine [Metze] Getreide [und] 2 Hühner.

Zahlt 5 Schilling Pfennige. Zusätzlich zahlt er 12 Schilling Pfennige.

621

Piburch

[85232 Bibereck (Bergkirchen), LK Dachau] zahlt 36 Pfennige.

622

Alling

[82239 Alling, LK Fürstenfeldbruck] hält an Gerichtsabgaben: […].

Zahlt ein halbes Pfund.

p. 67

623

Muͤlprehtzhouen

[85256 Milbertshofen (Vierkirchen), LK Dachau] hält an Gerichtsabgaben: […].

Zahlt 60 Pfennige.

624 a)

Otershavsen

[85778 Ottershausen (Haimhausen), LK Dachau] Der Hof hält an Gerichtsabgaben: ein Pfund, 8 Metzen Hafer, 1 [Metze] Getreide, 1 [Metze] Gerste, 2 Calvaia [ein Getreidehohlmaß] Weizen, Schweine im Wert von 67 Pfennigen, 3 Hühner, 1 Gans, einen Wagen, einen Pflug mit Zubehör, eine Egge [und] ein Joch.

Er zahlt: die dritte Garbe (tercium manipulum) oder 6 Metzen Roggen, eine [Metze] Weizen, eine [Metze] Gerste, 6 Metzen Hafer, ein Schwein oder 3 Schilling, einen „Halbfrisching“ oder 10 Pfennige, 20 Käse, 12 Hühner, 2 Gänse, 100 Eier [und] 12 Mahlpfennige.

624 b)

Ebendort ein Lehen, das neu urbar gemacht wurde (ex novo cultum): […].

625

Etzenhausen

[85221 Etzenhausen (Dachau), LK Dachau] Hält an Gerichtsabgaben: 14 Schilling Pfennige, 6 Schaff Hafer, 1 [Schaff] Weizen, 2 [Schaff] Gerste, einen Pflug, einen Wagen und Heu.

Er zahlt: 7 Metzen Roggen, 7 [Metzen] Hafer, eine Metze Weizen, eine Metze Gerste [und] ein halbes Pfund als Wiesengeld (wisgelt)

URB 630 – URB 639 a)

p. 68

630

Waltenhouen

[82281 Waltenhofen (Egenhofen), LK Fürstenfeldbruck] Hält an Gerichtsabgaben: zusätzlich (ex novo) eine Metze Hafer Münchener Maßes abzüglich zweier Calvaia; nach altem Recht (ex antiquo) 14 Schilling und ein Schaff Hafer.

Zahlt ½ Pfund [Pfennige], 12 Mahlpfennig.

631

Sultzrain

[85241 Sulzrain (Hebertshausen), LK Dachau] Hält an Gerichtsabgaben: ein Schaff Hafer und das Übrige (et cetera).

Er zahlt: 6 Schilling [Pfennige] und 6 Mahlpfennige.

632

Hausmanne.

[85232 Kienaden (Bergkirchen), LK Dachau][4] Der Pächter Schluder hält an Gerichtsabgaben: ein Pfund, 5 Metzen Hafer, 1 [Metze] Getreide, 2 Calvaia Weizen, 2 [Metzen] Gerste, einen Wagen oder 20 Pfennige, einen Pflug, eine Egge [und] ein Joch.

Er zahlt: ein Pfund Pfennige.

p. 69

633 a)

Rennhof

[85232 Rennhof (Bergkirchen), LK Dachau] Hält an Gerichtsabgaben: ein Pfund, 8 Metzen Hafer, 1 [Metze] Getreide, 2 Calvaia [ein Getreidehohlmaß] Weizen, 3 Schweine, 3 Hühner, 1 Gans, einen Wagen, einen Pflug mit Zubehör, eine Egge, ein Joch [und] Heu.

Er zahlt: 4 Metzen Roggen, 1 Metze Gerste, 1 [Metze] Hafer, ein Schwein oder 3 Schilling, 10 Käse, 10 Hühner, 100 Eier [und] 11 Mahlpfennige.

634

Rvͤdentzhouen

[85244 Riedenzhofen (Röhrmoos), LK Dachau] Die Hube hält an Gerichtsabgaben: 4 Metzen Hafer, eine halbe Metze Getreide, 1 Calvaium Weizen, 3 Calvaia Gerste, einen halben Wagen oder 10 Pfennige, einen Pflug mit Eisen (Pflugschar), eine Egge [und] ein Joch.

Sie zahlt: 4 Metzen Hafer, 3 kleine Calvaia Weizen (entspricht laut Randnotiz einem halben Scheffel), 3 große [Calvaia] Roggen, 15 Pfennige, 4 Hühner [und] 6 Mahlpfennige.

635 a)

Mosa

[80637 Moosach (München)] Der Hof (mansus), den Sludro bewirtschaftet, hält an Gerichtsabgaben: 4 Metzen Hafer [und] 1 [Metze] Getreide.

Er zahlt: 6 Metzen Hafer, eine [Metze] Roggen [und] 8 Pfennige.

p. 70

635 b)

Ein anderer Hof (mansus) [80637 Moosach (München)] hält an Gerichtsabgaben: 3 ½ Metzen Hafer, eine Metze Getreide. Er zahlt: 4 ½ Metzen Hafer, eine [Metze] Roggen und Weizen, 8 Pfennige.

635 c)

Ebendort der Hof des Sybotos hält an Gerichtsabgaben: 4 ½ Metzen Hafer, 1 Getreide, 2 Calvaia Weizen. Er zahlt: 8 Metzen Hafer, 1 Metze Roggen und Weizen, 10 Pfennige.

636

Widemtzhausen

[85254 Wiedenzhausen (Sulzemoos), LK Dachau] Die Äcker zahlen 8 Hühner. Zusätzlich (Ex novo) zahlt er 28 Pfennige.

637

Ekenhouen

[85253 Eckhofen-Kleinberghofen (Erdweg), LK Dachau] Das Lehen zahlt 50 Augsburger Pfennige. Zusätzlich zahlt es 3 Schilling.

638 a)

Mammendorf

[82291 Mammendorf, LK Fürstenfeldbruck] Zahlt 32 Pfennige. Zusätzlich 5 Schilling minus 8 Pfennige.

836 b)

Dolenperg

[Dolenberg][6] Zahlt jährlich 6 Schilling Pfennige. Zusätzlich zahlt er ein Pfund Pfennige.

Asenhouen

Einkünfte, die zum Berg [85253 Eisenhofen (Erdweg), LK Dachau] gehören:

639 a)

Walchershouen

[85253 Walkertshofen (Erdweg), LK Dachau] Hält an Gerichtsabgaben: zusätzlich 18 Metzen Hafer; nach altem Recht 14 Schilling, einen Wagen oder 24 Pfennige, einen Pflug mit Zubehör, 2 Joche, eine Sense (falcastrum) oder 12 Pfennige, eine Sichel, eine Doppelaxt (byppennim), 2 Gänse, 3 Hühner, 12 Metzen Hafer, 2 Gerste, 1 Getreide, 2 Calvaia Weizen, 2 [Metzen] Bohnen und Erbsen. Spiegel hat ein Schaff Hafer gestanden (anerkannt).

Er zahlt: 15 Metzen Roggen, 1 Weizen, 4 Gerste, 6 Hafer, 1 Hülsenfrüchte, 1 Rüben, ein Schwein oder 3 Schilling, 4 Gänse, 10 Hühner, 20 Käse, 20 Brote (aus Weizen und Roggen), 3 Krug Kraut (urnas oleris), 100 Eier, 12 Mahlpfennige.

URB 643 – URB 658

p. 72

643

[85253 Erdweg, LK Dachau] Die Mühle[7] am [Zeitlbach unterhalb des Peters-]Berg hält an Gerichtsabgaben: 4 Calvaia Hafer, Stampfen (pille), Zwingeisen (dwinchisen), eine Schaufel/Mulde (oscillam), eine Getreideschwinge (capisterium), eine Metze, einen Spaten (fossorium) oder 2 Pfennige, einen Mühlstein (mit Wertgarantie für ein Jahr) [und] 2 Hühner.

Zusätzlich (Ex novo) hält sie: 6 Schilling, eine Kornwanne (vannum), eine Mahlmetze (mulmetzen) und eine Getreideschwinge.

Sie zahlt: eine Metze Weizen, 9 Muschorns (vmtl. ein spezifisches Hohlmaß für Mehl), 5 Hühner, 5 Käse [und] 50 Eier.

Zusätzlich zahlt sie: 6 Schilling [und] 6 Mahlpfennige.

644

Gvkenperig

[85253 Guggenberg (Erdweg), LK Dachau] Hält an Gerichtsabgaben: 5 Schilling, 4 Metzen Hafer, 2 Calvaia Weizen, einen Wagen, einen Pflug, eine Egge, ein Joch [und] 2 Hühner.

Er zahlt nach altem Recht: eine Metze Weizen, 8 Metzen Hafer, 30 Pfennige, 5 Käse, 5 Hühner, 5 Brote [und] 50 Eier.

Zusätzlich zahlt er: 10 Schilling [und] 6 Mahlpfennige.

645

Teyttenhouen

[85250 Deutenhofen (Altomünster), LK Dachau] Hält an Gerichtsabgaben: 5 Schilling, 4 Metzen Hafer, 2 Calvaia Weizen, einen halben Wagen, eine Haue (ligonem) [und] 2 Hühner.

Er zahlt nach altem Recht: eine Metze Weizen, 8 Metzen Hafer, 5 Hühner, 5 Käse, 20 [Pfennige] [und] 50 Eier.

Zusätzlich zahlt er: 6 Schilling [und] 6 Mahlpfennige.

646

Weykkershouen

[82281 Oberweikertshofen (Egenhofen), LK Fürstenfeldbruck] Hält an Gerichtsabgaben: 4 Metzen Hafer. [Dies] wurde anerkannt (Confessus est).

Er zahlt: 5 Schilling, 6 Mahlpfennige und den Dienst (servicium).

p. 73

647

Mvͤnchen


[82281 Wenigmünchen (Egenhofen), LK Fürstenfeldbruck]Hält an Gerichtsabgaben: 4 Metzen [Hafer] und 2 Calvaia Weizen.

Er zahlt nach altem Recht: eine Metze Weizen, 6 [Metzen] Hafer, 20 Pfennige, 5 Käse [und] 50 Eier. Zusätzlich (Ex novo) zahlt er: 1 Pfund [Pfennige] und 6 Mahlpfennige.

648

Maioltzprvnn

[85250 Maisbrunn (Altomünster), LK Dachau] Hält an Gerichtsabgaben: 3 Schilling, 3 Metzen Hafer, einen Wagen, einen Pflug [und] Heu.

Er zahlt: 3 Schilling, 10 Pfennige [und] 6 Mahlpfennige.

Anmerkung: Dies wurde eingetauscht (Mutatum est) gegen das Gut in Walterspuch[8].

649

Avͦsenhouen

[85253 Eisenhofen (Erdweg), LK Dachau] Die Hube hält an Gerichtsabgaben: zusätzlich 2 Metzen Hafer.

Sie zahlt nach altem Recht: 1 Metze Roggen und Weizen, 6 Metzen Hafer, 20 Pfennige, 5 Käse [und] 50 Eier.

Zusätzlich zahlt sie: 6 Schilling Münchener Pfennige und 6 Mahlpfennige.

650

Uogelsanch

[Vogensang[9]] Zahlt 24 Pfennige.

651

Duͤrrenperig

[Dürrenberg][10] Zahlt 24 Pfennige.

652

Syttenbach

[Sittenbach (Odelzhausen), LK Dachau] Die Wiese zahlt 24 Pfennige.

653

Kagers

[Gaggers (Odelzhausen), LK Dachau] Zahlt 10 Hühner.

654 a)

Walkershouen

[85253 Walkertshofen (Erdweg), LK Dachau] Zahlt 2 Metzen Öl.

654 a)

Ebendort eine Hofstatt (area): zahlt 12 Pfennige.

654 a)

Ebendort eine andere Hofstatt: 10 Pfennige.

655

Avͤsenhouen

[85253 Eisenhofen (Erdweg), LK Dachau] Hofstatt: 12 Pfennige.

656

Pvͤchelhof

[evtl. 82216 Pöcklhof (Maisach), LK Fürstenfeldbruck][11] Von Herrn Liuther: 12 Pfennige für das Licht des heiligen Petrus (ad lumen sancti Petri).

657

Pollen

[85221 Polln (Dachau), LK Dachau] 10 Pfennige oder ein Pfund Wachs.

658

Perchouen

[85253 Großberghofen (Erdweg), LK Dachau] 3 Hühner. Seltzsein[12] hat es inne (tenet).

Erläuterungen

Zum Inhalt

Es werden immer zwei Abgaben aufgelistet: An das (Land-)Gericht („habet“) und (wohl an den Grundherren) ein Zehnt („solvet“).

Maße, Gewichte, Währung

Modius/Metreta: Bezeichnet hier meist die „Metze“ (ein Hohlmaß für Getreide). Die exakte Menge variierte regional stark.

Mulmetzen (Mahlmetze): Ein Gefäß, das oft als Eichmaß in der Mühle diente, um den Anteil des Müllers (das „Mahlrecht“) abzumessen.

Muschorns: Ein seltener Begriff, der oft im Zusammenhang mit Mühlenabgaben auftaucht und vermutlich ein kleineres Mehlmaß bezeichnet (ähnlich einer Schaufel oder einem Becher).

Zählweise bei Brüchen: Lateinische Ausdrücke wie quintum dimidium (wörtlich: das fünfte halb) bedeuten im mittelalterlichen Kontext 4 ½. Analog dazu ist tercium dimidium 2 ½.

Minus duobus calvaiis: Die Abgaben waren hier extrem präzise geregelt. Man nahm ein Standardmaß (die Münchener Metze) und zog exakt zwei kleinere Einheiten (Calvaia) davon ab. Das zeigt, wie genau die Buchführung des Klosters war, um weder den Bauern zu überlasten noch dem Kloster etwas zu entziehen.

Dietas: Tagwerk (die Fläche, die ein Mann an einem Tag mähen kann).

Solidus / Libra: Der Schilling (12 oder 30 Pfennige, je nach System) und das Pfund (meist 240 Pfennige).

Augsburger Pfennige: Hier taucht eine fremde Währung auf, was auf Handelsbeziehungen oder eine frühere Zugehörigkeit zu einem anderen Rechtskreis hindeutet.

Münchner Maße: Hier wird explizit das “Münchener Schaff” genannt, was die Orientierung des Klosters an den Standards der nahegelegenen Stadt verdeutlicht.

Natural­abgaben

Annona: Allgemeiner Begriff für Getreide oder die jährliche Frucht.

Siligo: Roggen (oft das Hauptbrotgetreide).

Boves valentes duas libras: Dass Ochsen als Gerichtsabgabe gelistet sind (oder deren Gegenwert in Pfund), deutet auf eine sehr alte Verpflichtung hin, da Vieh oft als Währungseinheit vor der vollständigen Monetarisierung diente.

Urnas oleris: Dies ist eine interessante Naturalabgabe – „Krüge mit Kraut“. Das deutet auf haltbar gemachtes Gemüse (ähnlich dem Sauerkraut) hin, das für die klösterliche Küche wichtig war.

Öl und Wachs: Die Abgabe von 2 Metzen Öl in Walkertshofen und das Pfund Wachs für die Wiese bei Pollen sind wertvolle Spezialabgaben. Sie dienten meist der Beleuchtung des Altars oder der Klosterkirche.

Geld­abgaben

Malphening (Mahlpfennig): Eine Gebühr, die oft für das Recht zu Mahlen oder als zusätzliche Geldabgabe geleistet wurde.

Wiesengeld (wisgelt): Hier wird die Abgabe für die Heunutzung oder Weiderechte pauschal in Geld (ein halbes Pfund) abgegolten, statt in Naturalien.

Abgaben­regelungen

Dimidium frumentum: Dies bedeutet meist, dass der Ertrag zwischen dem Grundherrn und dem Bauern geteilt wurde (Halbpacht-System).

Drittelpacht (tercium manipulum): Dies ist eine Form der Naturalabgabe, bei der jede dritte Garbe auf dem Feld direkt an das Kloster ging – eine sehr hohe Belastung für den Bauern.
Die Wahlmöglichkeit zwischen der „dritten Garbe“ (einem festen Prozentsatz der Ernte) oder einer festen Menge an Getreide (6 Metzen Roggen etc.) bei Ottershausen bot dem Kloster eine gewisse Absicherung gegen schlechte Ernten, war aber für den Bauern oft eine harte Verhandlungsgrundlage.

Witwenregelung: Der Eintrag bei Steten zeigt, dass das Kloster auch nach dem Tod eines Pächters (Heinrich) die Abgaben neu regelte und die Witwe als rechtmäßige Pächterin anerkannte, sofern sie die Gebühren zahlte.

Ad lumen sancti Petri: Hier sehen wir eine zweckgebundene Spende/Abgabe. Die 12 Pfennige des Herrn Liuther waren direkt dafür bestimmt, die Ewige Lampe oder Kerzen vor dem Petrusaltar zu finanzieren.

Inventar­vorgaben

Mühleninventar: Die Erwähnung von Mühlsteinen, Rädern und Stampfen als Teil der Abgabenpflicht (oder deren Instandhaltungswert) zeigt, dass das Kloster als Grundherr die Infrastruktur kontrollierte.

Dwinchisen (Zwingeisen): Ein wichtiges Werkzeug, um die Mühlsteine oder Holzteile der Mühle zu fixieren.

Iugum cum duobus loris: Diese Detailgenauigkeit (ein Joch inklusive zweier Riemen) ist typisch für Urbare, um Streitigkeiten über den Zustand des Inventars bei Pächterwechseln vorzubeugen.

Werkzeuge: Dass hier Sensen, Sicheln und sogar eine Doppelaxt (bi-pennis) als Abgabe oder Leihpflicht gelistet sind, unterstreicht die Bedeutung der forst- und landwirtschaftlichen Ausstattung des Klosters.

Aratrum cum ferro: Die explizite Erwähnung des „Eisens“ beim Pflug ist wichtig, da Metallteile im 14. Jahrhundert sehr kostbar waren und oft separat vom hölzernen Gestell bewertet wurden.

Ligonem (Haue/Hacke): Dass hier explizit Werkzeuge wie Haue und Spaten in den Gerichtsabgaben gelistet sind, zeigt, dass das Kloster dem Hof diese Geräte zur Verfügung stellte (Leihe) und deren Vorhandensein jährlich geprüft wurde.

Ex novo cultum: Dieser Begriff ist historisch spannend. Er zeigt, dass das Kloster zu dieser Zeit (1309) noch aktiv Land erschloss oder brachliegende Flächen wieder in die Bewirtschaftung nahm.

Tauschgeschäfte: Die Notiz bei Maioltzprvnn verdeutlicht, dass die klösterliche Grundherrschaft dynamisch war – Güter wurden getauscht, um den Besitz abzurunden oder die Verwaltung zu vereinfachen.

Sludro: Der Name (oder die Familie) Sluder begegnet uns in Mosa und in Hausmanne. Dies lässt auf eine einflussreiche oder weit verzweigte Pächterfamilie in der Region schließen.

Dieser Text ist nicht frei verfügbar. Sprechen Sie mit dem Autor vor einer Weiterverbreitung!



  1. Das dürfte das „Fuchsfeld“ sein, östlich von [82275 Emmering, LK Fürstenfeldbruck]. Bei der heutigen „Fuchsfeldstraße“.




  2. Abgegangen bei [82216 Rottbach (Maisach), LK Fürstenfeldbruck]. Vergleiche Hundt Nr. 308:

    „… a[ger] Ride 1 c[uria] att. ad [attinet ad / es betrifft ] Usenhouen. b. Riedhof 1 c. c. Ryethof. d. 1 pr[atum] 1498 28/V genehmigt Herzog Albrecht die Ueberlassung der vogteilichen Rechte aus 3 H[öfen] zu Rumeltzhausen, dann der Mühle zu Handenzhofen an Kl[oster] Sch[eyern] gegen dessen Gut bei Rottbach, gen[annt] der Riedhof, an der von Rotpach Feldern, das C. Albl v. Einspach inne hat. Also abg[egangener] Hof, wo nun die Rotbacher Weiher L[ehen] [von Braunmühl’s Handbuch], noch Staatsgut, liegen, wenn nicht der Zötzlhof W[iese] jender G[ut] so hiess.“




  3. Abgegangen bei [85253 Walkertshofen (Erdweg), LK Dachau], wo es den Flurnamen „Riedfeld“ gibt (Wallner, AS Nr. 1217,; Scheidl 44). Siehe auch URB 641.




  4. KL 57, p. 25: Hausmannig alias Hausmane alias Haushoven tenet Schluder. Nach Hundt Nr. 131 wird 1802 „Haushof“ auch als „Kiematen“ bezeichnet. Siehe Wallner AS, NR. 636




  5. ergänzt durch „hoc est ½ scheffel“ (das ist ein halber Scheffel)




  6. abgegangen bei [82291 Mammendorf, LK Fürstenfeldbruck]. Siehe URB 57




  7. abgegangen




  8. Den Besitz in Walterspuch hat Kloster Indersdorf am 24.08.1426 erworben und 1800 mit dem Satzlhof bei Wolfsberg, Stadt Pfaffenhofen, vereint. Siehe URB 54




  9. abgegangen zwischen [85235 Sittenbach (Odelzhausen)] und [85253 Unterweikertshofen (Erdweg), LK Dachau]




  10. abgegangen zwischen [85235 Sittenbach (Odelzhausen)] und [85253 Unterweikertshofen (Erdweg), LK Dachau]




  11. der Pöcklhof gehörte allerdings der herzoglichen Ministerialenfamilie von Eisenhofen und ist 1298 in einer Teilungsurkunde der Familie erwähnt; später gehörte der Hof dem Stift Polling (vgl. HAB 11/12). Sonst wird der Hof beim Kloster Scheyern nicht erwähnt, außer in KL 57: „non habemus in registris




  12. siehe dazu URK 63 von 1309


Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen
Cookie Consent mit Real Cookie Banner