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Urkunde
Laufzeit: 01.02.1402
Edition: Lang, Karl-Heinrich von. 11 : (Continuationis VII) (1847) 1394 – 1407. Bd. 11. Regesta Boica, 1847
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Urkundentext
Sighart Hudlär Bürger zu München, seine Hausfrau Anna und ihre Kinder Hans, Elspet, und Katrein Ebnerin verkaufen
- ihren Turn, Perk, Sedl[1] und Hausung zu Ropach [82216 Rottbach (Maisach)] nebst dem dazu gehörigen Dorfgericht, Tafern und
- etlichen Höfen zu Einspach [85254 Einsbach],
- den Klebsshof bei Ueberacker, [82216 Überacker (Maisach)]
- das Dorfgericht, die Tafern und alle Ehaft und mehrere Güter zu Alten–Ropach [82216 Rottbach (Maisach) ODER der vermutete Burgstall beim Fuchsberg im Dürabucher Holz zwischen Rottbach und Dürabuch] [2],
- den Hof genannt der Reitersperg[3],
- die Vogtey auf etlichen Gütern zu
- Oedenhofen [???],
- Swainpach [82281 Unterschweinbach (Egenhofen)],
- Nidernsulzmoos [85254 Sulzemoos],
- Obernsulzmoos [85254 Sulzemoos],
- Einspach [85254 Einsbach] und
- Wenigmünchen [82281 Wenigmünchen (Egenhofen)], und
- den Hof genannt der Eirosloch [85254 Lederhof (Sulzemoos)] [82216 Loderhof (Maisach) ?][4]],
was alles in Dachauer Gericht gelegen ist, an den Abt Ott und den Convent zu Fürsenveld um 1100 Gulden. Siegler: Sighart Hudlär, sein Sohn Hans Hudlär, und ihr Eidam und Swager Ulreich Ebner. D. eod.d
Fried, Die Landgerichte Dachau und Kranzberg, Teil Altbayern I; 11/12:117 lokalisiert den Sedlhof in späteren Ort 82216 Zötzelhofen (Maisach). ↑
Weiß, Beiträge zur Geschichte von Rottbach, 20 schreibt, daß die Burg der Rottbacher (später Altrottbach genannt) auf dem Fuchsberg war. Dorthin habe eine Hochstraße geführt. Westlich der Burg sei das „Torholz“ gelegen und südlich davon das „Birmoos“ (was er von Birgmoos/Burgmoos herleitet). ↑
Es gibt einen Wald Reitersberg zwischen Waltenhofen und Eurastetten und Dürabuch. (Martin Obermeier (Hrsg.), Kleine Chronik von Wenigmünchen, Dürabuch und Fuchber, 20 nennt eine Einöde „Reitersberg“, die 1392 urkundlich erwähnt sei und bald nach 1400 aufgegeben worden sei. Die Fluren Reitersbergs seien Teil der Fluren Dürabuchs geworden.) ↑
Lokalisierung von Fried, Die Landgerichte Dachau und Kranzberg, Teil Altbayern I; 11/12:117, der sich auf Wallner Nr. 1469 bezieht. ↑
