Stadtarchiv München
die neue online-Archivdatenbank ActaPro ist in Betrieb – es knirscht aber wohl noch bei der Datenübernahme. Das Stadtarchiv bittet um Geduld, falls einige Datensätze noch nicht findbar sind.
Genealogie-Kiening: Projekt „Kiening 2.0“
Für die Heimatforscher in unserem Landkreis (und dem Landkreis Dachau und nördlichem München) ist
https://www.genealogie-kiening.de/
längst zu einem unverzichtbaren Werkzeug geworden. Die dahinterliegende Datenbank hat aber ihre technische Grenze erreicht. Weitere Eingaben sind nicht möglich.
Die Datenbankanwendung ist ein Einzelplatzsystem: Nur Herr Kiening konnte die Datenbank befüllen. Und dazu kam er zuletzt kaum mehr.
Es ist also an der Zeit Genealogie-Kiening auf eine neue Basis zu bringen.
Ferdinand Geier und ich (Ulrich Bähr) suchen jetzt Mitstreiter für ein neues Projekt „Kiening 2.0“. (Josef Kiening ist auch dabei.)
www.genealogie-kiening.de soll überführt werden in eine gehostete Lösung mit Weboberfläche. Die Administration soll auf mehrere Personen verteilt werden.
Werkzeuge und Oberflächen sollen das neue System zukunftssicher machen und eine einfache Administration ermöglichen. (Für Fachleute: Die bestehenden Daten sollen in eine SQL-Datenbank überführt werden. Anschließend sollen angemeldete Benutzer über HTML-Masken mit einem Berechtigungskonzept Änderungen durchführen können.)
Wir suchen einen bunten Strauß an Mitarbeitern: Familienforscher und zudem Leute mit Erfahrung bei EDV-Projekten. Archiv-Spezialisten. Historiker. Web-Designer und Programmierer können helfen. Und überhaupt jeder, der mithelfen will.
Leiten Sie diese Anfrage ruhig an Ihre Bekannten, Kinder, Enkel weiter!
Das kann eine richtig spannende Aktion werden und man kann von Anfang an dabei sein.
Der Plan ist, das neue System fertig zu konzipieren. Dann treten wir an mögliche Träger des zukünftigen Systems heran und suchen uns Fördermittel. „‘Genealogie-Kiening 2.0“ soll professionell programmiert werden. Der Datenschatz, den Josef Kiening und seine Helfer zusammengetragen haben, erfordert eine hohe Datensicherheit und ein zuverlässiges System.
Melden Sie sich bei uns, wenn Sie Interesse haben:
Ferdinand Geier, ferdinand.geier@t-online.de
Ulrich Bähr, uli.public@baehrig.de
Eduard Wallner – Altbairische Siedlungsgeschichte
Das 100 Jahre alte Buch Eduard Wallner: „Altbairische Siedlungsgeschichte“ wird immer noch häufig zitiert in den Ortsgeschichten des Landkreises.
Jetzt liegt es gescannt vor. Sprechen Sie mich bei Interesse an, dann schicke ich ein PDF!
Amperbuch
Alfons Wahr hat vor einiger Zeit ein Buch herausgebracht: “Geologie, Archäologie, Geschichte von der Amper”, BoD, 2025
Bei Amazon kann man mit einer Leseprobe hineinspitzen.
Termine
Alle erfaßten Termine finden Sie wie immer unter https://geschichte-ffb.de/kalender_komplett?yr=2026&month=3&dy=&cid=mc-f7a604ffeaae7e5037da83fed7810c94&time=month
Schicken Sie mir jeden Geschichts-Termin, von dem Sie hören! Ich trage ihn dann in den Kalender ein.
02. März 2026, 17:30 Uhr: Lesung “Claudius Peternus Clementianus”. Ort: Gröbenzell Bürgerhaus.
Lesung am 02.03.26 um 17:30 Uhr aus dem historischen Roman Alfred Plastschka: „Claudius Paternus Clementianus“.
05. März 2026, 18:30 Uhr: Vortrag Ortsname Wartaweil. Ort: Herrsching Kurparkschlösschen. Weitere Infos (externer Link).
Am Donnerstag, den 05. März 2026 trifft sich der Verein für Archäologie und Geschichte Herrsching um 18:30 Uhr zu einer Sitzung im Kaminzimmer des Kurparkschlösschens in Herrsching.
1. Begrüßung
2. Bericht der Vorsitzenden
3. Besetzung der Stelle des Kassiers/der Kassiererin
4. Verteilung der Führungen im Archäologischen Park
5. Jahresprogramm 2026
6. Vorschläge für Busfahrt und ortskundliche Ausflüge
7. ca. 19:00 Uhr Vortrag von Barbara Blankenburg:
Wartaweil – Geschichte der Siedlung und des Namens
Der Ortsname Wartaweil fällt auf, und auf den ersten Blick scheint seine Bedeutung offensichtlich. Ortshistoriker berichten von einem nachlässigen Fischer, der seinen Fährdienst nur widerwillig versah und die wartenden Gäste mit einem „Wart a Weil!“ vertröstet habe. Doch wer war dieser Fischer, und wie kam es wirklich zu der ungewöhnlichen Benennung? Barbara Blankenburg hat Quellen und Literatur zum Ortsnamen und der Siedlungsgeschichte recherchiert und kommt zu ganz neuen Schlüssen. Was von den Geschichten ist wahr, und welche Spuren gibt es sonst noch? Lassen Sie sich überraschen!
Der Verein
Verein für Archäologie und Geschichte Herrsching e.V.
Köderbichl 3, 82211 Herrsching
https://aug-herrsching.de/
05. März 2026, 19:00 Uhr: Arbeitskreis Altwege im Landkreis FFB. Ort: Schöngeising – bei Bähr.
Verlorene Wege und Orte finden und dokumentieren.
06. März 2026, 15:00 Uhr: Führung durch die Archäologische Staatssammlung. Ort: Weitere Infos (externer Link).
Die erste Veranstaltung des Vereins “Kulturlandschaft Ammersee-Lech” in diesem Jahr findet am Freitag, 06.03.2026, statt: Wir besuchen die Archäologische Staatssammlung München, Lerchenfeldstraße 2.
Um 15:00 Uhr erwartet uns eine Führung mit Dr. Steidl, dem stellvertretenden Direktor der Staatssammlung.
Die Führung umfasst die Bereiche Dauerausstellung, Kelten, Römer, Bajuwaren und Mittelalter und gibt zudem Einblicke in die Besonderheiten des neu errichteten Museumsgebäudes.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit, den Nachmittag im Museumscafé in entspannter Runde ausklingen zu lassen.
Hinweise:
• Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.
• Der Eintritt beträgt: 7 €
• Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bitte meldet Euch daher verbindlich an unter: info@kulturlandschaft-ammersee-lech.de
• Die Anreise erfolgt privat mit PKW oder öffentlichen Verkehrsmitteln. Je nach Rückmeldungen versuchen wir, Fahrgemeinschaften zu organisieren.
• Einen Einladungstext zum Ausdrucken findet Ihr über den Link bzw. auf unserer Webseite. https://kulturlandschaft-ammersee-lech.de/images/WEBSEITE/VERANSTALTUNGEN/2026/ANKUENDIGUNGEN/06_03_26 MUC Arch Staatssammlung_ Einladung.pdf
07. März 2026, 10:00 Uhr: Tag der Archive. Ort: Stadtarchiv München (Link). Weitere Infos (externer Link).
Am “Tag der Archive”, Samstag, 7. März 2026, haben Sie die Möglichkeit, wieder in die Geschichte unserer Stadt einzutauchen und die wertvollen Schätze zu entdecken, die in unserem Archiv bewahrt werden. Dieser Tag bietet nicht nur Einblicke in unsere Arbeit, sondern auch spannende Veranstaltungen, die die Geschichte Münchens lebendig werden lassen.
Das Programm im Detail:
• Archivführungen: Unsere Kolleg*innen führen Sie um 10:30 Uhr, 12:30 Uhr, 14:30 Uhr und 15:30 Uhr durch die Räumlichkeiten des Archivmagazins und geben Ihnen so einen Einblick in unsere Arbeit. Um 11:30 Uhr und um 13:30 Uhr laden wir Sie zu thematischen Führungen ein. Erfahren Sie bei der ersten mehr über „Nachhaltigkeit im Archiv“ und bei der zweiten etwas zur „Bestandserhaltung im Archiv“. Diese Themen sind in der heutigen Zeit besonders relevant, da sie zeigen, wie wir wertvolle Dokumente und Materialien für zukünftige Generationen bewahren.
Tickets für die Führungen sind 15 Minuten vor Beginn am Ticketschalter im Erdgeschoss erhältlich. Der Treffpunkt ist im Eingangsbereich des Altbaus – wir freuen uns darauf, Sie dort willkommen zu heißen!
• Archivberatungsdienst: Von 10:00 bis 16:00 Uhr stehen wir Ihnen im Lesesaal (Altbau, 1. OG) zur Verfügung, um Ihre Fragen zu beantworten und Sie bei Ihren Recherchen zu unterstützen. Egal, ob Sie ein spezielles Thema im Kopf haben oder einfach nur neugierig sind – unser Team ist bereit, Ihnen mit Fachwissen und hilfreichen Tipps zur Seite zu stehen.
• Bücherflohmarkt des Historischen Vereins von Oberbayern: Nutzen Sie die Gelegenheit, von 10:00 bis 16:00 Uhr im 2. Stock im Filmsaal nach historischen Schätzen zu stöbern! Hier finden Sie eine Vielzahl von Büchern, die für alle Geschichtsinteressierten wertvoll sind. Der Bücherflohmarkt bietet eine hervorragende Möglichkeit, besondere Werke zu entdecken und vielleicht sogar mit nach Hause zu nehmen.
• Lesung „Die Pantherbande – Mörder-Gang im Nachkriegsmünchen“: Kennen Sie die berüchtigte Pantherbande? Wenn nicht, wird es Zeit, von 13:00 bis 15:00 Uhr in eine der faszinierendsten und zugleich schockierendsten Episoden der Nachkriegsgeschichte einzutauchen!
Diese Jugendgang, die in den 1940er-Jahren in München ihr Unwesen trieb, gilt als eine der gefährlichsten Verbrecherbanden Deutschlands. Drei Morde, versuchte Tötungsdelikte und schwere Raubüberfälle – all das ging auf das Konto dieser skrupellosen Gang. Selbst vor den eigenen Mitgliedern machten sie nicht halt: Verräter wurden ohne Zögern hingerichtet. Zwei von ihnen traf dieses grausame Schicksal, während die übrigen acht 1951 zu Gefängnisstrafen verurteilt wurden. Besonders hart traf es den Anführer Hugo W., der, zu lebenslanger Haft verurteilt, ins Zuchthaus Straubing musste, bis er 1972 durch Ministerpräsident Goppel begnadigt wurde.
Seien Sie dabei, wenn der Experte zur Pantherbande Martin Arz aus seinem Roman „Pantherbande – Vom Pfadfinderclub zum Verbrechersyndikat“ liest und mit Erstem Kriminalhauptkommissar Ludwig Waldinger und Archivoberrätin Dr. Ulrike Claudia Hofmann die packenden Ereignisse der Pantherbande neu aufrollt. Mit historischen Quellen aus dem Stadtarchiv und beeindruckendem Filmmaterial enthüllen sie die Wahrheit hinter den Legenden und berichten, was wirklich geschah! Lassen Sie sich diese spannende Veranstaltung nicht entgehen!
Wir freuen uns auf Ihr Kommen und einen unvergesslichen Tag voller Geschichte und spannender Einblicke!
14. März 2026, 11:00 Uhr: Führung “Kloster Fürstenfeld – Barocke Pracht hinter dem ehemaligen Klostermauern”. Ort:
Reich stuckierte Treppenhäuser, kurfürstliche Räume, Churfürstensaal mit Fresken von Hans Georg Asam und Blick von der Empore in die Klosterkirche.
Erkundigen Sie sich nach dem Startort der Führung!
16. März 2026, 18:00 Uhr: Textildesign und Kleidung von der Steinzeit bis zu den Kelten. Ort: Fürstenfeldbruck Lichtspielhaus (Link).
Dr. Karina Grömer (Direktorin der Prähistorie-Abteilung des Naturhistorischen Museums Wien):
Die wesentlichen Techniken des Textilhandwerks, die wir bis heute nutezn, reichen zurück bis in die Steinzeit. Prähistorische Textilien liefern spannende neue Fragen und Betrachtungsweisen, da sie die direkte “stoffliche” Umgebung prähistorischer Menschen darstellen. Textilien dienten stark funktionalen Zwecken, aber hier liegt der Fokus auf ihren visuellen Qualitäten, um ihre besondere Wirkung und Wertschätzung und das Aussehen prähistorischer Kleidung zu untersuchen. Einer der wichtigsten Fundpunkte ist das Salzbergwerk Hallstatt, das vom Naturhistorischen Museum Wien beforscht wird. Durch die vorzügliche Erhaltung organischer Materialien liefer es einen wertvollen Beitrag zum Verständnis des Textilhandwerks der Bronze- und Esienzeit (1500-400 v. Chr.). Die farbenprächtigen Stoffe, gemustert mit Karos, Streifen, Spinnrichtungsmustern, Ziernähten und Brettchengeweben, zeugen von großer Handwerkskunst und begeistern bis heute.
17. März 2026, 18:30 Uhr: Vortrag Das Arbeitserziehungslager Moosach. Ein fast vergessenes Lager. Ort: Hauptstaatsarchiv (Vortragssaal). Weitere Infos (externer Link).
Dr. Horst Rückert und Achim Feldmann, München sprechen über:
Das Arbeitserziehungslager Moosach. Ein fast vergessenes Lager
Zwischen 1941 und 1945 existierte in Moosach an der heutigen Bingener Straße und Triebstraße ein Arbeitserziehungslager, kurz AEL. Bis zu 500 Männer, fast alle aus dem europäischen Ausland, waren dort wegen zumeist geringfügiger Verstöße gegen die Arbeitsdisziplin inhaftiert. Mit brutalen Sanktionen sollten sie wieder in das System der Zwangsarbeit eingefügt werden. Anders als die Konzentrationslager (KZ) der SS sind diese Lager, die von der Gestapo geführt wurden, heute nahezu vergessen – es ist wenig über sie bekannt. Auf der Grundlage von Aussagen überlebender Häftlinge werden in diesem Vortrag die Zustände im Arbeitserziehungslager Moosach geschildert.
21. März 2026, 15:00 Uhr: Milchwirtschaft bei den steinzeitlichen Pfahlbauern in den Alpen. Ort: Gilching Wersonhaus (Link). Weitere Infos (externer Link).
Vortrag und Workshop von Luise Tiemann, M. A.
Eine Reise in die Ursprünge der Käserei – mit Vortrag, Experiment und Geschmack
Die Käserei hat heute eine große Bedeutung für das Selbstverständnis der Menschen in den Alpen. Die Ursprünge dieses Handwerks sind bereits in der Jungsteinzeit zu finden, zum Beispiel in den Pfahlbausiedlungen der alpinen Seenlandschaft. Um die prähistorische Käserei zu untersuchen stehen den Archäologinnen verschiedene Methoden zur Verfügung. Neben archäologischen Funden, wie Gefäßen und Werkzeugen, erlauben neuere naturwissenschaftliche Methoden zum Beispiel auch, Rückstände von Fetten und Proteinen wie die von Milch in Keramik zu identifizieren. Diese verschiedenen Informationen werden zusammengeführt, um die jungsteinzeitliche Käserei zu erforschen. Am Beispiel der Pfahlbausiedlungen wird gezeigt, wie und welche Milchprodukte die Pfahlbauer hergestellt haben und welchen Einfluss die prähistorische Käserei auf das Leben der Menschen hatte.
Was erwartet euch?
Eine spannende Einführung in die prähistorische Käseherstellung – inklusive eigenem Frischkäse-Experiment
Ein wissenschaftlich fundierter, anschaulicher Vortrag über die Milchwirtschaft der Jungsteinzeit
Die Zubereitung eines „Pfahlbauer-Geburtstagskuchens“ mit einfachen, ursprünglichen Zutaten – natürlich mit unserem eigenen Käse!
Im Anschluss (ab ca. 17 Uhr) feiern wir mit Käsekuchenvarianten und einem Käsebuffet den 9. Geburtstag des Museums SchichtWerk – Zeitreisen im Wersonhaus.
24. März 2026, 18:30 Uhr: Entnazifizierung in München. Ort: Stadtarchiv München (Link). Weitere Infos (externer Link).
Am 5. März 1946 trat das „Gesetz zur Befreiung von Nationalsozialismus und Militarismus“ in der amerikanischen Zone in Kraft.
Ab 1945 war es zu Internierungen, Beschlagnahmungen, Verlust von Arbeitsstellen und Entlassungen aus der öffentlichen Verwaltung in München gekommen. Mit dem Befreiungsgesetz haben die Amerikaner die sog. Entnazifizierung in deutsche Hände gelegt.
Das Ergebnis: Bis Anfang der 1950er Jahre konnte ein Großteil der Mitarbeitenden wieder in den öffentlichen Dienst zurückkehren.
Zentrale Quellen dieses spannenden zeitgeschichtlichen Themas liegen für die Stadt München und Umgebung im Stadtarchiv und Staatsarchiv München. Frau Dr. Ulrike Claudia Hofmann und Herr Robert Bierschneider führen Sie durch diese Überlieferung.
25. März 2026, 19:00 Uhr: Arbeitskreis Vor- und Frühgeschichte (des HVF). Ort: Kloster Fürstenfeld – Vereinsheim des Historischen Vereins Fürstenfeldbruck.
27. März 2026, 19:00 Uhr: Mitgliederversammlung Historischer Verein. Ort: Kloster Fürstenfeld – Aula der Hochschule der Polizei.
02. April 2026, 19:00 Uhr: Arbeitskreis Altwege im Landkreis FFB. Ort: Schöngeising – bei Bähr.
Die Altwege- (und mittlerweile auch Wüstungen-)Interessierten aus dem Landkreis treffen sich einmal im Monat zu einem Austausch. Typischerweise am ersten Donnerstag des Monats.
